2011

Veröffentlicht auf von SchliLoup

Was hat dieses Jahr 2011 in sich?

Nachdem die Zeit nach Mauerfall und Untergang der Sowjetunion den Eindruck erwecken konnte, dass die Zeit großer  welt- und geopolitischer sowie gesellschaftlichen Veränderungen mit Ausnahme von 9/11 und seinen Folgen zu Ende gegangen sei, wird die Welt dieses Jahr mit Herausforderungen geradezu überschüttet. Der Wind des Wandels weht wieder einmal! 

 

An dieser Stelle eine Auflistung der Ereignisse dieses Jahres, hoffentlich ohne irgendwas zu vergessen. Genauere Erläuterungen zu jeglichen Entwicklungen finden Sie in den Medien.

 

Arabischer Frühling: Fröhliches Diktatorenstürzen in Nordafrika, zuletzt Gaddafi. Wie geht es mit Syrien weiter?

Fukushima: Atomarer Notfall in Japan nach Tsunami, genaue Konsequenzen weiterhin unbekannt.

Europäische Schuldenkrise: Italien steht auf der Kippe, was wird aus der Euro-Gemeinschaft? 

Amerikanischer Schuldenstreit: Wochenlang blockierten sich Republikaner und Demokraten bis die Schuldengrenze letztendlich doch noch angehoben wurde.

Randale in London: Auch wenn mittlerweile abgeebbt, wann haben wir solche Randale zuletzt in einer europäischen Haupstadt mit Ausnahme Paris' gesehen? 

Hungersnot in Somalia: Vor lauter weiteren Problemen fast untergegangen in den Medien! 

Occupy-Bewegung: Zorn auf das Finanzsystem, mittlerweile protestieren auch schon amerikanische Studenten.

Iran: Wie geht es weiter mit dem iranischen Atomwaffenprogramm, wie handelt der Westen? 

 

Es ist ordentlich was los und es scheint, dass eine Zeit gekommen sei, den Problemen ins Auge zu sehen und sie nachhaltig anzugehen. Dieses Jahr hat einige Probleme zurück ins Bewusstsein gerufen und uns eine ordentliche Agenda mit auf den Weg gegeben! Es heißt, eine ausgewogene, freiheitliche, leistungsakzeptierende und -fördernde sowie nachhaltige Gesellschafts- und Staatsordnung zu finden, ein stabiles Staatengefüge zu kreieren, das Projekt Europa weiterzudenken, Ansätze für den Umgang und Linderung des Klimawandels zu finden, eine angemessene Energieversorgung zu durchzudenken und globale Ungleichgewichte auszugleichen. Die Erdbevölkerung hat außerdem die 7 Milliarden geknackt, demographische Herausforderungen kommen also noch hinzu! Die Ökonomenzunft hat mit der Finanzkrise und den Folgen eine eigene Herausforderung mit auf den Weg bekommen, die sie noch einige Jahre beschäftigen wird. 


Wir dürfen gespannt auf 2012 und die Folgejahre sein, ein chinesisches Sprichwort sagt so schön: "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen."

Warten wir ab, wer sich für welche Lösung entscheidet! 

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